Eine sehr entspannte Reise bietet der Berlin-Warschau-Express.
Eine Verbindung, die die beiden Hauptstadte in rund fünf Stunden ohne
Umsteigen verbindet.
Ab 39,- Euro gibt es eine einfache Fahrkarte ab Berlin inklusive Sitzplatzreservierung.
Noch ein wenig günstiger geht es mit den Europa-Sparpreis. Näheres
unter bahn.de
Zusteigen kann man auch in Frankfurt/Oder. Wirklich spannend ist die Zugfahrt
nicht. Die Aussicht ist wie erwartet "ostig". Gemütlich dafür
der Restaurant-Wagen, der von der polnischen Staatsbahn betrieben wird. Hier
gibt es die Tasse Kaffee noch für 0,80 Euro und einen Salat für
1,80 Euro.

Angekommen in Warschau, erwartet einen ein sehr bevölkerter
Bahnhof. Er ähnelt der Struktur des Hamburger Hauptbahnhofs hat aber
noch mehr Geschäfte in den Untergrund-Passagen. Auf der einen Seite der
Empore befinden sich eine kleine Anzahl von Schließfächern. Sie
können nur mit Münzen für 4 oder 8 PLN betrieben werden. Es
lohnt sich, wenn man noch nicht sofort zu seiner Unterkunft fahren will, oder
vor der Rückfahrt noch einen Stadtgang unternehmen will.
Die Strassenbahnen und Busse fahren vor dem Bahnhof ab. Für jeden Warschau-Besucher
lohnt sich mindestens das 24-Stunden-Ticket. Es kostet 7,20 PLN und berechtigt
die Fahrt mit Bus, Strassenbahn und der Metro. -> siehe
Tipps
Wir haben uns mit unserem kleinen Handgepäck zunächst zu Fuss auf
den Weg zu unserer Unterkunft gemacht. Die Stadt ist im Grunde recht übersichtlich,
wenn man sich im Zentrum bewegt. Die Strassen sind grob von Nord nach Süd
und West nach Ost gegliedert. Allerdings sind die Strassen sehr stark für
den Autoverkehr ausgerichtet. Fußgänger müssen oft größere
Umwege in Kauft nehmen, wenn man auf die andere Seite einer Kreuzung kommen
will.